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Das Wort Akupunktur leitet sich aus dem lateinischen acus = Nadel, punctio = Stechen her.
Die erste zur Zeit bekannte schriftliche Erwähnung der Akupunktur und Moxibustion stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus aus China. Neuere Grabfunde weisen auf eine viel ältere Zeit hin. Sogar Ötzi trug Tätowierungen an Stellen, die in der Nähe von Akupunktur- punkten liegen.
Die Akupunktur als Therapieform hat jedenfalls eine lange Geschichte. Heute wird sie in der westlichen Medizin hauptsächlich zur Schmerztherapie verwendet.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt auf einer Indikationsliste auch darüber hinaus folgende Bereiche an:
- Erkrankungen des Atmungssystems
- Gastrointestinale Störungen
- Schlafstörungen
- Bronchialasthma
- Neurologische Störungen
- Augenerkrankungen
- Muskuloskeletale Erkrankungen
Es gibt ca. 361 Akupunkturpunkte, die auf Meridianen – Leitbahnen angeordnet sind. Nach Meinung der chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst. Es gibt auch die Möglichkeit, die Punkte zu erwärmen. Diese Methode nennt man Moxibustion.
Älter als die Akupunktur ist die Akupressur, wobei die Punkte nur mit Druck behandelt werden.
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