Irisdiagnostik

Der ungarische Arzt Ignaz von Peczely entdeckte Mitte des 19. Jahrhunderts bei einer Eule, die sich eine Kralle abgebrochen hatte, Veränderungen in der Iris.

Er forschte daraufhin beim Menschen und entdeckte verblüffende Phänomene. Es ist bekannt, dass die alten Ägypter und die Chinesen bereits eine Form der Irisdiagnose betrieben haben.

Dank der stetigen Forschungen und Beobachtungen namhafter Naturheilkundler entwickelte sich die Irisdiagnose auf ihr heutiges Niveau.

Bekannte Iridologen waren der „Lehmpastor“ Emanuel Felke, Magdalena Madaus und ihre Tochter Eva Flink, Josef Deck, Joachim Broy und Josef Angerer. Ihre erfolgreichen Aufzeichnungen zeigen, dass die Irisdiagnose eine Hilfe ist, Grundveranlagungen festzustellen die auf Schwächen des Organismus hinweisen. Dadurch bietet die Irisdiagnose die Möglichkeit der Früherkennung von somatischen Manifestationen.

Die Iris wird in drei Zonen und sechs Regionen eingeteilt, die bestimmten Körpersystemen zugeordnet sind. Magdalena Madaus beschreibt mit ihren acht „harmonischen Verbindungs- linien“ die Reaktionslage sowie konsensuelle und antagonistische Verbindungen des Körpers und vieles mehr, die dem traditionell naturheilkundlichen Behandler weitere Hilfen zur Therapiefindung geben.

Zusätzlich werden Veränderungen der Struktur der Iris, Auflagerungen und Pigmente in die Diagnostik miteinbezogen, so dass sich ein individuelles Bild des Patienten wiederspiegelt.

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© Anita Mutschall | info(a)naturheilpraxis-mutschall.de